Donnerstag und Freitag hatte ich dankenswerterweise in Wittenberg zu tun. Eine echte Erholung, weil von Berlin in nur 40 min. mit dem ICE zu erreichen und wirklich mit einer schönen Altstadt gesegnet. Dummerweise habe ich beim Stadtrundgang die Kamera im Hotel gelassen.
Gärten der Welt
[singlepic=3,320,240,,right]Man soll’s ja nicht glauben, aber von Fredersdorf nach China sind’s nur sechs S-Bahnstationen und dreieinhalb Kilometer Radeln an der Wuhle entlang. OK, dann ist man noch nicht wirklich in China, aber zumindest im Chinesischen Garten in den Gärten der Welt in Marzahn.
Wirklich sehenswert und bei drei Euro Eintritt auch recht erschwinglich. Außer dem Chinesichen Garten gibt’s auch noch einen japanischen, einen koreanischen, einen balinesischen und einen orientalischen Garten. Derzeit wird noch am Renaissance-Garten gebaut.
Ich als Ex-Wessi hätte nicht gedacht, das es sowas mitten zwischen den Plattenbauten gibt. Da kann man mal sehen, wie falsch Vorurteile sein können…
S-Bahn und Fahrrad
Heute morgen wieder beobachtet, S-Bahn kommt, diverse Schüler samt Fahrrädern warten schon. Leider sind die radfahrenden Schüler und die ankommende S-Bahn nur teilkompatibel. Erstens gibt’s in der Berliner S-Bahn keine wirklich geeigneten Stellen, in denen man mit mehr als zwei Fahrrädern transportiert werden kann, ohne Mitreisende zu behindern und zweitens scheinen radelnde Schüler eine Tendenz zur Klumpenbildung zu haben.
Reisen wie anno 2007
Meine Hoffnung von heute morgen wurde erfüllt, für die Rückfahrt stellte sich ein revidierter ICE 1 am Bahnsteig in Frankfurt auf. In der Luxusvariante ICE Sprinter, d.h. Platz suchen und von Frankfurt bis Berlin nonstop plus Steckdosen an jedem Platz.
Reisen wie anno 94
Heute morgen gab’s am Ostbahnhof mal wieder eine unliebsame Überraschung, statt des fast schon normalen ICE im neuen Gewand rollte ein originaler ICE 1 auf Gleis 7 ein. Das bedeutet nicht nur, dass es weniger Sitzplätze gibt, sondern leider auch keine Steckdosen.
Aber klar, so geht’s mir immer, wenn ich den Zweitakku für’s Notebook zuhause lasse. Ohne Steckdose tut’s mein X60 mit Mobilkarte aber nur ca. zwei Stunden. Und dem Handy-Akku hätte eine Aufladung auch gut getan. So verbringt man die etwas mehr als vier Stunden zwischen Berlin und Frankfurt hauptsächlich mit Stromsparen.


