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Acer Aspire One 150X wiederbeleben

Eben lief es noch, nach dem nächsten Reboot ist es tot. Das Krankenbild meines Acer Netbooks Mitte dieser Woche. Die flugs eingeleitete Net-Recherche fördert schnell zutage, dass mein kleiner Reisebegleiter kein Einzelfall ist. Überall auf der Welt, wo es Acer Netbooks gibt, kann es passieren, dass sie plötzlich Selbstmord begehen und ihr BIOS vergessen. Daher existieren auch ein paar gute Beschreibungen, wie man dem kleinen Brikett wieder Leben einhaucht (z.B. hier und hier).

Vorweg, ich übernehme natürlich keine Garantie dafür, dass der von mir beschriebene Weg auch auf einem anderen Netbook funktioniert. Wer an seinem Netbook das BIOS flashed, tut das auf eigenes Risiko und nimmt in Kauf, dass dadurch die Hersteller-Garantie erlischt.

Zur Wiederbelebung benötigt man einen mit FAT formatierten USB-Stick, eine Software, um den Stick bootfähig zu machen, eine passende BIOS-Datei und natürlich das dazugehörige Flash-Utility. Ach ja, ein weiterer, funktionierender Rechner, mit dem man den USB-Stick vorbereitet, wird natürlich auch noch gebraucht.

Ich habe den Stick unter Windows Vista FAT-formatiert und mir die aktuellste BIOS-Datei (v.3309 vom 15.01.2009) für das AAOne150 vom europäischen Webserver von Acer geholt.

Als Boot-Programm für den Stick kommt Unetbootin zum Einsatz. Nach dem Download der Software selbige einfach starten und folgendes wählen:

Distribution: FreeDOS 1.0

Type: USB-Drive

Drive: *Laufwerksbuchstabe des USB-Sticks*

Das BIOS muss aus dem ZIP-File entpackt werden und zusammen mit FLASHIT.EXE, ebenfalls aus dem BISO-Archiv auf den USB-Stick kopiert werden. Wie in der Anleitung angegeben, habe ich die BIOS-Datei in ZG5IA32.FD umbenannt.

Jetzt wird’s spannend, denn jetzt kommt der eigentliche Flash. Das untote Netbook wird mit Akku und Netzteil versehen, aber NOCH NICHT EINGESCHALTET.

Zuerst wird jetzt der USB-Stick mit dem Netbook verbunden, ich habe dafür den Slot-links von der Tastatur genommen. Während der folgenden Aktion DARF der USB-STICK natürlich NICHT wieder entfernt werden!

So, kurze Kontrolle, USB-Stick ist drin, Netbook ist noch aus. Jetzt hält man GLEICHZEITIG die Tasten Fn und Esc gedrückt und betätigt dann erst die Powertaste. Nach ein paar Sekunden kann man die Fn und Esc-Taste loslassen. Die Power-LED blinkt jetzt. Nach einer kleinen Weile hört das Blinken der Power-LED auf, die LED sollte jetzt gleichmässig leuchten. Kurz darauf bootet das Netbook wieder normal.

Sollte es dass nicht tun, unbedingt mindestens fünf Minuten warten, bevor man es ausschaltet, damit man nicht aus Versehen den Flash-Vorgang abbricht.

Der beschriebene Weg hat zumindest mein Acer Aspire One 150X wiederbelebt. Der USB-Stick wird jetzt zum ständigen Reisebegleiter.

Acer Aspire One wiederbeleben - Wordle

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Twitter: Ent-Followed – was nun?

Microblogging ist eine relativ neue Form der Kommunkation. Man kann sich darüber streiten, ob es eine Form der Literatur ist. in jedem Fall hat durch Twitter und Co. jeder die Möglichkeit, seine Gedanken einer potentiellen Leserschaft von derzeit ca. 3 Mio. Menschen mitzuteilen. Im schlimmsten Fall interessiert das eben 2.999.999 nicht.

Seine momentanen Gedanken auf 140 Zeichen eindampfen zu müssen, kann daneben auch Klarheit ins eigene Hier und Jetzt bringen. Aber auch das ist kein Muß.

Qwitter sei Dank wurde ich neulich informiert, dass man mir nicht mehr folgt. Genauer gesagt, ich verliere gelegentlich Follower. Wobei es gar nicht so offensichtlich war, diese Info zu bekommen, Qwitter-Mails werden durch den GMX-Spamfilter aufgehalten. Ich fand sie erst bei der routinemäßigen Kontrolle meines Spamordners.
Zusätzlich zur Info, dass ein Follower sich entschlossen hat, einem nicht mehr zu folgen, erhält man auch noch die Info, nach welchem Tweet die Verbindung gelöst wurde. Das wirft gleich mehrere Fragen auf:

  • Ist es wichtig, wie viele Follower man hat?
  • Wie aussagekräftig ist der Inhalt des Tweets, nach dem ent-followed wurde?
  • Was kann ich tun, um das ent-followen zu verhindern?
  • Wie kann ich mich bei den Abtrünnigen Revanchieren?

Die Kurzfassung der Antworten auf die vier obigen Fragen ist: Nein, überhaupt nicht, nichts, und gar nicht!

Hier nun etwas ausführlicher die Antworten auf diese für alle Twitterer drängenden Fragen.

Ist es wichtig, wie viele Follower man hat?
Nein, es sei denn man twittert eigentlich nur für seine Anhängerschaft. Und das wäre ja wohl etwas armselig. Die Zahl der Follower kann ein Maß dafür sein, wie erfolgreich man mit seinem Microblogginggeschreibsel bei anderen ist, ist aber sehr stark trendabhängig. @saschalobo hat mit seiner #Followerverlosung sehr schön gezeigt, dass der Inhalt von Tweets eines Twitterers sehr schnell völlig unwichtig sein kann, wenn es gerade angesagt ist, irgendjemandem zu followen.
Tipp: schreib für Dich, nicht für andere.

Wie aussagekräftig ist der Inhalt des Tweets, nach dem ent-followed wurde?
Die Aussagekraft des “letzten” Tweets, den man schrieb, bevor sich jemand entschlossen hat, einem nicht mehr zu folgen, geht in der Regel gegen Null. Meist ist das “Nicht-mehr-folgen” das Ergebnis eines längeren, wenn auch unbewussten Prozesses. Der letzte Tweet ist dann nur der Punkt, an dem jemand feststellt, dass ihn die Absonderlichkeiten Deines Lebens nicht wirklich interessieren. Man sollte das “Nicht-mehr-folgen” nicht als Liebesentzug überbewerten. Es ist wie auf einer Party. Man steht nebeneinander und unterhält sich, hört dabei mit einem Ohr anderen Unterhaltungen zu und geht weiter, wenn alles gesagt ist, oder irgendwo anders eine andere Unterhaltung läuft, die einen mehr interessiert.

Was kann ich tun, um das ent-followen zu verhindern?
Du kannst tun was Du willst, einen Reisenden wirst Du nicht aufhalten. Seien wir ehrlich, die meisten von uns führen nun mal kein aufregendes Leben, das ständig interessante Tweets hervorbringt. Selbst Rollfeld-Twitpics werden auf die Dauer langweilig. Und man muss schon @Nico heißen, damit die Leute es spannend finden, dass man U-Bahn fährt oder mal wieder einen #sbux bereichert hat. Was nicht heißen soll, dass es verboten ist, spannende und interessante Tweets zu veröffentlichen. Microblogging übt ungemein darin, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und wenn gerade mal nichts Wesentliches passiert, kann man auch mal twittern, dass man gerade Alltägliches tut.

Wie kann ich mich bei den Abtrünnigen Revanchieren?
Gegenfrage, warum? Wenn sich jemand entschlossen hat, Deinen Alltagsgedanken nicht mehr zu lauschen, wird es ihn wenig interessieren, ob Du ihn dann auch ignorierst. Selbst bei Leuten, die einem selbst followen ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass sie nicht mal lesen, was Du schreibst. Ich glaube nicht, dass @barackobama und der @scobelizer alle meine Tweets lesen. OK, schmeichelhaft ist die Vorstellung schon, wie der US-Präsident im Oval Office sitzt und auf seinem BarackBerry liest, wie mir die Currywurst in Berlin schmeckt. Aber wahrscheinlicher wird’s dadurch nicht. Und werde ich ihn deshalb ent-followen? Nein, denn gelegentlich will ich ja wissen, was ihn so umtreibt. OK, vielleicht ist Obama da kein gutes Beispiel. Aber die Message bleibt, dass es durchaus Leute gibt, deren Tweets man folgt, weil man sie interessant findet. Das das keine 1:1 Beziehung ist, ist natürlich.

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Umstiegsorgien dank S-Bahn Berlin

Tja, das konnte ja nicht gut gehen. Da reist man 350 km mit dem ICE von Hannover nach Berlin, komplett fahrplanmäßig. Sowas rächt sich irgendwann.

Ausführendes Organ war diesmal, wieder einmal, die S-Bahn Berlin. Abgesehen von dem Frust, nach einem lockeren 16 Stunden Arbeitstag für die 30 km von Berlin Mitte bis zur Haustür genauso lange zu brauchen, wie für die 350 km vorher (1:30 h), habe ich durchaus ein paar Anregungen für die Verantwortlichen bei der S-Bahn.

Zuerst zu den Fakten. Der ICE rollt leidlich pünktlich am Ostbahnhof ein, bis zur passenden S-Bahn, der S5 nach Strausberg sind noch 15 min Zeit zum Umsteigen. Auf dem Bahnsteig deutet nichts auf Baustellenverkehr hin, auch Durchsagen, die den interessierten Beförderungsfall auf Baustellenverkehr hinweisen würden: Fehlanzeige. Erst unmittelbar, bevor die S5 im Ostbahnhof einfährt, erfährt der betroffene Beförderungsfall, dass die Reise mit dieser S-Bahn in Lichtenberg endet, wo man dann die nächste U-Bahn nach Wuhletal nehmen möge, von wo man dann mit der S-Bahn weiterreisen kann.

Nicht-Eingeweithe seien hier darauf hingewiesen, dass die U-Bahn erstens nicht unmittelbar nach dem Eintreffen der S-Bahn in Lichtenberg losfährt und zweitens etwas länger braucht, als eine fahrplanmässige S-Bahn. Somit besteht eine 100 % Chance, die Anschlußbahn in Wuhletal zu verpassen, was dem Beförderungsfall natürlich auch, zusammen mit diversen Mitleidenden, widerfahren ist.

Der Klopfer folgt dann in Wuhletal, die S-Bahn fährt nicht vom stadtauswärts weisenden Bahnsteig ab, an dem die U-Bahn ankommt, sondern vom Gegengleis, also nochmal treppab, treppauf und warten. Die planmässige Bahn ist weg, der Takt beträgt satte 20 min., also heißt es warten.

An dieser Stelle noch einen herzlichen Gruß an die Dame von der Bahnsteigbesatzung, die unablässig versucht hat, über eine kaputte, vor Rückkopplung pfeifende Lautsprecheranlage unverständliche Ansagen zu machen. Nein, wenn etwas kaputt ist, hilft es meist nicht, hartnäckig die defekte Anlage weiter zu malträtieren.

Lernfelder für die S-Bahn:

  • frühzeitige Ansagen von Schienenersatzverkehr zumindest an Bahnhöfen mit Fern- oder Regionalanschluß
  • vernünftige Planung derartiger Ersatzverkehrsmaßnahmen (Freitagabend ist definitiv zu viel Verkehr dafür)
  • Sinnvolle Planung der Umstiegswege. Bei hohem Fahrgastaufkommen stadtauswärts macht es keinen Sinn, den Großteil der Fahrgäste auch noch unnötig den Bahnsteig wechseln zu lassen.

Sollte einer der Verantwortlichen hier mitlesen, ich bin gern zu einem Treffen zur Diskussion konstruktiver Maßnahmen bereit.

Diesmal jedenfalls hat sich die S-Bahn Berlin den Unmuts-Award wieder redlich verdient.

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Meine Backup-Lernkurve

Meine erste leidvolle Erfahrung mit Datenverlusten machte ich, als ich eigentlich schon eine recht gute Backup-Strategie verfolgte. Es war zu Zeiten meier Diplomarbeit, die ich an einem auf 4 MB RAM aufgebohrten Atari Mega ST2 mit externer 40 MB Festplatte schrieb. Der Rechner war mit dem damals neuesten Betriebssystem ausgerüstet, TOS 2.06, mit dem sich sogar Tastaturkommandos festlegen liessen. Davon hatte ich natürlich weidlich Gebrauch gemacht, genauso wie von der Option, unnötige Sicherheitsabfragen für Poweruser wie mich abzuschalten.
Alle wichtigen Dateien meine Diplomarbeit betreffend befanden sich in einem Verzeichnis Diplom auf einer der fünf Festplattenpartitionen. Den Inhalt dieses Verzeichnisses sicherte ich jeden Tag auf einen Diskettensatz, von denen ich drei hatte, jeder bestehend aus zwei MF2DD-Disketten, d.h. je 720 kbyte Speicherplatz. Irgendwann kam der Tag, an dem der Diplomordner ca. 1,5 MB Daten enthielt und die Einführung einer dritten Diskette pro Satz notwendig würde. Um zu erkunden, wieviel Speicherplatz tatsächlich verbraucht wurde, hatte TOS die Funktion “show Info”, die ich mit dem Tastenkürzel “S” belegt hatte. Also Verzeichnis anklicken mit der Maus, “S” drücken und das Ergebnis abwarten. Es werschien eine Dialogbox, die rasant Dateien herunterzählte. Es dauerte etwas, bis mir bewusst wurde, dass ich statt “S” “D” gedrückt hatte, das Tastenkürzel, mit dem ich den Delete-Befehl belegt hatte. Nun liegen diese beiden Tasten direkt nebeneinander, was an sich schon unglücklich gewählt ist. Dadurch, das ich die Sicherheitsabfragen abgeschaltet hatte, gab es aber auch keinerlei Vorwarnung und keine rechtzeitige Abbruchsmöglichkeit. Einen Teil der Daten konnte ich durch schlichtes Ausschalten des Rechners retten, einen großen Teil aus den Sicherungen des Vortages wieder auf die Festplatte zurückspielen. Verloren waren nur die Arbeit eines Tages, ziemlich viel Text, den ich zumindest vorher noch ausgedruckt hatte und einige Grafiken, die mich ca. zwei Stunden Arbeit gekostet hatten. Hätte ich gar kein Backup gehabt, hätte mich der falsche Tastaturdruck um Wochen zurückgeworfen, so war es nur ein halber Tag. Merke, sei wach und auf der Hut, wenn Du Deine Backups machst, sie sind mit das Wichtigste an der Arbeit mit Computern.

Meine zweite Backup-Erfahrung war weniger kritisch. Während meiner Doktorandenzeit wohnte ich im zehnten Stock eines Mainzer Studentenwohnheims, in dem es gelegentlich zur Auslösung des Feueralarms kam. Zu der Zeit kam ich wieder mit zwei Disketten aus, diesmal allerdings ZIP-Disketten, die jeweils 100 MB fassten. Ich hatte, aus schierer Beschaffungsnot allerdings nur zwei Sätze ZIP-Disketten, die ich sowohl für den Transport der Daten zwischen Institut und Wohnheim als auch zu Backup-Zwecken benutzte. Eines schönen Abends war es dann soweit, das Szenario zu erproben. Ich war gerade am Tippen, als der Feueralarm los ging. Schnell die letzten Daten auf die passende ZIP-Diskette gesichert, den kompletten Satz in die Hemdtasche gesteckt und raus aus dem Zimmer. Zehn Stockwerke tiefer versammelten wir uns dann auf dem Parkplatz, neben mir ein ägyptischer Gastdoktorant, der mehrere Leitz-Ordner auf beiden Armen balancierte. Ich fragte ihn, ob das seine Doktorarbeit sei, er nickte, ich zog meine beiden ZIP-Disketten aus der Hemdtasche und erklärte ihm, das dort meine Dissertation gespeichert sei. Ja, ich weiss, aber der kleine Triumph hat mich in meiner Sicherungsstrategie bestärkt.
Etwas später bewährte es sich dann, dass ich die Arbeit auf zwei Diskettensätzen hatte, mein erstes ZIP-Laufwerk starb nämlich den Click of Death. Das passierte bei der ersten Serie von Iomega ZIP-Drives und machte sich dadurch bemerkbar, dass beim Medienzugriff vernehmliche Klacklaute zu hören waren. Das Gemeine daran war, steckte man eine der damit befallenen Disketten in ein intaktes Laufwerk, konnte es gut sein, dass das eigentlich intakte Laufwerk durch den Zugriff auf die geschädigte Diskette ebenfalls Schaden nahm. Als den ersten Satz Disketten das Schicksal ereilte, erstellte ich mit dem zweiten, im Institut vorhandenen Laufwerk sofort einen neuen Satz Disketten, meldete bei Iomega mein Laufwerk und die zwei Disketten als defekt und bekam postwendend ein Ersatzlaufwerk samt Ersatzdisketten. In der gleichen Verpackung schickte ich mein kaputtes Laufwerk samt befallener Medien an Iomega. das war’s. Merke, habe immer mehr als einen Satz Backup-Medien. Geht einer kaputt, sichere den Anderen sofort auf neue Medien.

Meine nächste Begebenheit mit Backups erlebte ich zum Jahrtausendwechsel. Hier kamen mehrere Dinge zusammen. Die Firma, bei der ich beschäftigt war, hatte sich eigentlich optimal auf Y2K vorbereitet. Im Jahr vorher wurden alle Arbeitsplatzrechner erneuert und danach separat noch einmal daraufhin überprüft, ob sie Y2K ready waren, was nach bestandener Prüfung durch einen kleinen Aufkleber dokumentiert wurde.
Mitte des Jahres wechselte der Systemadministrator der Abteilung, der leider, da der vorherige sehr plötzlich gekündigt hatte, nicht so eingearbeitet werden konnte, wie es wohl sinnvoll gewesen wäre. Aber wir hatten ja einen relativ neuen Abteilungsserver von Compaq im Keller, der samt Tapestreamer und USV zwei 19″ Racks füllte.
Wir fühlten uns dem Jahrtausendwechsel also gewachsen. Um so überraschter waren wir, als wir Anfang Januar an die Schreibtzische zuirückkehrten und den Datenstand vom September 1999 vorfanden. Was war geschehen?
Kurz vor Silvester war dem neuen SysAdmin aufgefallen, das zwar alle Windows NT4 Systeme gepatcht waren, der Abteilunsgserver aber noch nicht. Der lief noch auf einem alten Servicepack. Also ging er in den Keller und spielte das normale ServicePack ein, mit dem auch all unsere Arbeitsplatzrechner behandelt worden waren. Dummerweise enthielt der Compaq-Server aber ein RAID-System samt Controller, für das im Standard-Servicepack kein passender Treiber vorhanden war. Beim nächsten Booten erkannte der Server den ehemaligen RAID-Plattenstapel nur noch als mehrere Laufwerke und band sie auch so ins Systemein. Damit waren die Daten darauf erst einmal futsch. Das Problem mit dem fehelnden Treiber konnten die Servicetechniker von Compaq schnell lösen. Als das RAID wieder lief, stellte sich allerdings heraus, dass die letzten Vollbackups korrupt waren. Alles, was noch exisierte war das Vollbackup von September und seit dem tägliche Differenzbackups. Immerhin. Dummerweise machte dann bei exzessiven Zurückspielen der Daten der Tapestreamer asclappund es dauerte etwas. passenden Ersatz heran zu schaffen. Insgesamt vergingen etwa zwei Wochen, bis der Stand von Weihnachten wiederhergestellt war. Merke, ein Backup ist nur gut, wenn es regelmäßig überprüft wird.

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