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	<title>KnopPzOne - Das etwas andere Blog &#187; Berlin</title>
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		<title>Re:publica 09, mein ganz persönlicher Rückblick</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2009/04/07/republica-09-mein-ganz-personlicher-ruckblick/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 08:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf die diesjährige Re:publica habe ich mich schon lan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die diesjährige Re:publica habe ich mich schon lange gefreut. Die Re:publica 08 habe ich leider verpasst. Dafür hat mein Blog seit Anfang Dezember das Re:publica 09 Banner getragen und ich kam somit in den Genuß eines Earlybird Blogger Tickets. Es hat sich gelohnt.</p>
<p>Die Location mit Friedrichstadtpalats und Kalkscheune war eine gute Wahl, besonders für mich. Mein Büro ist nur eine S- bzw. U-Bahnhaltestelle weg, beim herrschenden Sonnenschein während der #RE09 habe ich den Weg sogar zu Fuß zurückgelegt.<span id="more-362"></span></p>
<p>Der erste Tag begann mit kurzem Anstellen, um an das weiße Armbändchen und das große Umhängeschild zu kommen. Hier hatten die Organisatoren den Zeitaufwand für das Einchecken der Besucher wohl etwas unterschätzt. Insgesamt lief es aber augenscheinlich reibungslos, wenn auch langsamer als erhofft. Daher verzögerte sich die Keyanote von Jonny Häusler gefühlt um eine Stunde, was der Veranstaltung aber keinen Abbruch tat. Die Keynote selbst fand ich sehr gelungen, besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Vergleich, dass das Radio 37 Jahre gebraucht hat, um 50 Mio Menschen zu erreichen, der IPod aber nur 2 Jahre für die gleiche Reichweite benötigt hat.</p>
<p>Der Vortrag von John Kelly brachte ein paar interessante Visualisierungen und Rückschlüße über die globalen und lokalen Blogosphären.</p>
<p>Das anschliessende Panel mit Herrn Knüwer, Herrn Niggemeyer, Herrn Basic, Herrn Pallenberg und Herrn Beckedahl fand ich eher durchwachsen. Es kam so ein bisschen das Gefühl auf, hier unterhalten sich etablkierte A-Blogger und Journalisten. Bei Robert Basic hatte ich abwechselnd den Impuls, ihm zu applaudieren oder ihn auszupfeifen, sehr strange. Ähnlich ging&#8217;s mir mit Sascha Pallenberg, dessen lässig amerikanischer Stil mir wohl auch nicht so liegt.</p>
<p>Interessant war die etwas schleppend in Gang kommende Fragerunde insofern, dass die alte Frage, sollten Blogger mit Journalisten gleichgestellt sein, wieder aufgeworfen und wieder nicht schlüßig beantwortet wurde. Kurtz kam sogar die Frage auf, ob man einen Bloggerverband oder eine Bloggergewerkschaft nach demVorbild des Journalistenverbandes gründen sollte. Aus keiner Sicht tosender Unsinn, ich bin Blogger und kein Journalist. Ich brauche auch keinen Presseausweis, nicht mal einen Bloggerausweis. Als Blogger ist alles, was ich brauche, der URL meines Blogs. Wer mir Zugang zu Infos verschaffen will oder nicht, kann sich da informieren, ob er dort beschrieben werden will, viel direkter als ein Presseausweis und viel aussagekräftiger. Die Abgrenzungsgrabenkämpfe zwischen etablierten Medien und der Blogosphäre sind Scharmützel, die andere gern kämpfen können, wenn sie wollen, die den Großteil der Blogosphäre aber wohl kalt lassen. Überholen ohne einzuholen, hier passt das Zitat von Walther Ulbricht tatsächlich.</p>
<p>Die anderen Vorträge des Tages habe ich, soweit möglich, per make.tv gesehen, aber dazu später mehr.</p>
<p>Der zweite Tag begann mit einem eher entäuschenden Beitrag von Peter Schaar, dem Bundesdate3nbeauftragten. Er begann mit ein bisschen Mehdorn-Bashing, aus meiner Sicht unnötig und schlechter Stil, vor allem aber zeigte es, dass er entweder schlecht über die Sachlage informiert war oder populistisch Punkte beim Publikom machen wollte.</p>
<p>Nachdem der folgende Vortrag auch eher Durchschnitt war, habe ich den Rest des Tages Büroarbeit erledigt und mich für Tag 3 gewappnet. Dadurch verpasste ich natürlich auch die Twitterlesung, die aber dank make.tv auch jetzt noch abrufbar ist.</p>
<p>Der 3. Tag begann mit einem sehr guten Vortrag von Jan Schmidt zum Thema &#8220;das neue Netz&#8221;, gefolgt von einem sehr engagriert vorgetragenen Beitrag von Esra’a Al Shafei, die die Initative &#8220;Free Kemal&#8221; beschrieb. Das anschließende Panel mit ihr und Mary C. Joyce machte die Unterschiede in der &#8220;Blogarbeit&#8221; sehr deutlich. Wo es im Westen um politische Einflußnahme oder Umweltschutz geht, geht es den Bloggern im Nahen Osten eher darum, ob und wie sie am nächsten Tag noch weiter bloggen können. Das entlarvt die eigenen Problemchen schnell als Luxusprobleme.</p>
<p>Danach füllte sich der F-Palast merklich, denn jetzt kam der von allen erwartete Auftritt von Jimmy Wales, einem der Väter der Wikipedia. Er hielt einen sehr lockeren und interessanten Vortrag über Wikipedia und Wikia. Seitdem weiss ich, dass die Muppets zwar in der Wikipedia mit 15 Artikeln vertreten sind, dafür in Südkorea so gut wie unbekannt sind. Aber es gibt bei Wikia ein eigenes Muppet-Wiki mit mittlerweile gut 20.000 Artikeln zu Kermit und Co.</p>
<p>Auch den daran anschliessenden Vortrag von Cory Doctorov kann ich nur wärmstens empfehlen. Er beschäftigte sich mit dem Thema DRM und zeigte Parallelen zur Prohibition auf, die ein interessantes Licht auf die derzeitige Abkehr von DRM zumindest für Musikstücke zeigen. Der Kernsatz &#8220;If I have to choose between 30 mio. $ films and the internet I would kill the films&#8221; sprach wohl vielen Anwesenden aus der Seele.</p>
<p>Danach rief wieder das Büro, für mich also das Ende der Re:publica 09. Ich werde in jedem Fall nächstes Jahr wieder dabei sein. Nicht wegen der A-Blogger, oder weil es so toll ist, mit dem ständig unzuverlässigen WLAN zu kämpfen und dabei 1000 Mitleidende umk sich zu wissen. Ich fand die Atmosphäre sehr entspannt, wozu natürlich auch das Wetter beitrug, ich fand die Mehrzahl der Vorträge sehr interessant und auch die Gespräche, die sich so nebenbei ergaben. Unverständlich höchstens, warum die etablierten Medien, die kamerateamweise vor Ort waren, sich immer auf den selben Stenotyp kaprizierten, kahlgeschorene hagere Mittdreissiger mit schwarzrandigen Brillen. Ein Kamerateam kam sogar direkt auf mich zu, um dann schnell zum nächsten Kahlbrillenhagerblogger abzubiegen. Selbst Schuld, liebes ZDF, so entging euch dieses Feedback.</p>
<p>Die Kritik an der Re:publica 09, die vor allem in den etablierten Medien aber auch z.B. in der Netzeitung laut geworden ist, kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen. OK, es fehlte etwas am WLAN, vor allem, wenn knapp 500 Notebooks gleichzeit im F-Palast ins Netz wollten. Wegen der technischen Probleme die ganze Veranstaltung schlecht zu schreiben, halte ich jedoch für völlig überzogen. Die Vorträge und die Interaktion unter den Teilnehmern waren das Ziel der Re:publica und das Ziel wurde, zumindest aus meiner Sicht voll erreicht. Danke Jonny, danke Marcus und danke allen, die mitgeholfen haben. Ihr habt einen Superjob gemacht. Mission accomplished!</p>
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		<title>Umstiegsorgien dank S-Bahn Berlin</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2009/03/06/umstiegsorgien-dank-s-bahn-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 22:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unmut]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[S-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, das konnte ja nicht gut gehen. Da reist man 350 km [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das konnte ja nicht gut gehen. Da reist man 350 km mit dem ICE von Hannover nach Berlin, komplett fahrplanmäßig. Sowas rächt sich irgendwann.</p>
<p>Ausführendes Organ war diesmal, wieder einmal, die S-Bahn Berlin. Abgesehen von dem Frust, nach einem lockeren 16 Stunden Arbeitstag für die 30 km von Berlin Mitte bis zur Haustür genauso lange zu brauchen, wie für die 350 km vorher (1:30 h), habe ich durchaus ein paar Anregungen für die Verantwortlichen bei der S-Bahn.</p>
<p>Zuerst zu den Fakten. Der ICE rollt leidlich pünktlich am Ostbahnhof ein, bis zur passenden S-Bahn, der S5 nach Strausberg sind noch 15 min Zeit zum Umsteigen. Auf dem Bahnsteig deutet nichts auf Baustellenverkehr hin, auch Durchsagen, die den interessierten Beförderungsfall auf Baustellenverkehr hinweisen würden: Fehlanzeige. Erst unmittelbar, bevor die S5 im Ostbahnhof einfährt, erfährt der betroffene Beförderungsfall, dass die Reise mit dieser S-Bahn in Lichtenberg endet, wo man dann die nächste U-Bahn nach Wuhletal nehmen möge, von wo man dann mit der S-Bahn weiterreisen kann.</p>
<p>Nicht-Eingeweithe seien hier darauf hingewiesen, dass die U-Bahn erstens nicht unmittelbar nach dem Eintreffen der S-Bahn in Lichtenberg losfährt und zweitens etwas länger braucht, als eine fahrplanmässige S-Bahn. Somit besteht eine 100 % Chance, die Anschlußbahn in Wuhletal zu verpassen, was dem Beförderungsfall natürlich auch, zusammen mit diversen Mitleidenden, widerfahren ist.</p>
<p>Der Klopfer folgt dann in Wuhletal, die S-Bahn fährt nicht vom stadtauswärts weisenden Bahnsteig ab, an dem die U-Bahn ankommt, sondern vom Gegengleis, also nochmal treppab, treppauf und warten. Die planmässige Bahn ist weg, der Takt beträgt satte 20 min., also heißt es warten.</p>
<p>An dieser Stelle noch einen herzlichen Gruß an die Dame von der Bahnsteigbesatzung, die unablässig versucht hat, über eine kaputte, vor Rückkopplung pfeifende Lautsprecheranlage unverständliche Ansagen zu machen. Nein, wenn etwas kaputt ist, hilft es meist nicht, hartnäckig die defekte Anlage weiter zu malträtieren.</p>
<p>Lernfelder für die S-Bahn:</p>
<ul>
<li>frühzeitige Ansagen von Schienenersatzverkehr zumindest an Bahnhöfen mit Fern- oder Regionalanschluß</li>
<li>vernünftige Planung derartiger Ersatzverkehrsmaßnahmen (Freitagabend ist definitiv zu viel Verkehr dafür)</li>
<li>Sinnvolle Planung der Umstiegswege. Bei hohem Fahrgastaufkommen stadtauswärts macht es keinen Sinn, den Großteil der Fahrgäste auch noch unnötig den Bahnsteig wechseln zu lassen.</li>
</ul>
<p>Sollte einer der Verantwortlichen hier mitlesen, ich bin gern zu einem Treffen zur Diskussion konstruktiver Maßnahmen bereit.</p>
<p>Diesmal jedenfalls hat sich die S-Bahn Berlin den Unmuts-Award wieder redlich verdient.</p>
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		<title>Schottland Tag 1: Von Glasgow nach Balmaha</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2008/06/10/schottland-tag-1-von-glasgow-nach-balmaha/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 20:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>

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		<description><![CDATA[Größere Kartenansicht

Der Abflug von Berlin-Schön [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small><a style="COLOR: #0000ff; TEXT-ALIGN: left" href="http://maps.google.com/maps?f=d&amp;hl=de&amp;geocode=9648367667651168272,55.847050,-4.415820&amp;saddr=Unbekannte+Stra%C3%9Fe+%4055.847050,+-4.415820&amp;daddr=56.086213,-4.54216&amp;mra=mi&amp;mrsp=1,0&amp;sz=11&amp;sll=55.963807,-4.466629&amp;sspn=0.294778,0.601501&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;ll=55.963807,-4.466629&amp;spn=0.538049,1.167297&amp;z=9&amp;source=embed">Größere Kartenansicht</a></small></p>
<p>Der Abflug von Berlin-Schönefeld verzögert sich um 70 min, weil die Franzacken ihren Luftraum per Streik abgeriegelt hatten und alles drumrumfliegen musste. Klar natürlich, das easyJet das nicht frühzeitig bekannt gibt.</p>
<p><span id="more-136"></span></p>
<p>Vorher hat sich der deutsche Zoll noch kurz für mein Notebook interessiert und eine Staubprobe genommen. Klar, wenn schon würde ich einen Jet stilvoll mit &#8216;nem Thinkpad in die Luft jagen. Geht ja aber auch nicht, das ein bärtiger Typ in Räuberzivil mit &#8216;nem teuren Notebook in der Gegend rumrennt. Ist natürlich suspekt.&lt;br /&gt;<br />
Um den Spass voll zu machen hat uns die Flugbegleiterin dann auch noch einen schottischen Wal auf den Gangsitz gesetzt. Gut Zweimeterundfünf groß und geschätzte 230 Kilo. Und dass dann noch ein winziges Taschenbuch lesend, wobei er seine unappetitlich verwarzten Ellenbogen in die Gegend gehalten hat.&lt;br /&gt;<br />
Nach der Landung in Glasgow war zumindest der Mietwagen schnell gefunden, eine blaumetallic-farbene A-Klasse.&lt;br /&gt;<br />
Weniger schnell gefunden war dann der Weg nach Loch Lomond. Aber eine kurzfristige Rückkehr zum Flughafen und ein zweiter Anlauf brachten uns dann auf die richtige Spur. Ist eben immer wieder aufregend, nach längerer Abstinenz mal wieder links zu fahren. Und das dann auch noch in einem noch ungewohnten Wagen.&lt;br /&gt;<br />
Das Oak Tree Hotel in Balmaha liegt nicht direkt am See und war auch eher ein Pub/Restaurant mit Zimmern, aber der See war nur zwei Fußminuten entfernt und die Unterbringung war OK, abgesehen davon, dass unser Fenster direkt über der Klimaanage der Restaurantküche lag.&lt;/p&gt;</p>
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