<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>KnopPzOne - Das etwas andere Blog &#187; Geschichte</title>
	<atom:link href="http://www.knoppzone.de/tag/geschichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.knoppzone.de</link>
	<description>carpe diem</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Jan 2012 15:18:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Ist die SPD noch sozialdemokratisch?</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2009/06/18/ist-die-spd-noch-sozialdemokratisch/</link>
		<comments>http://www.knoppzone.de/2009/06/18/ist-die-spd-noch-sozialdemokratisch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unmut]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.knoppzone.de/2009/06/18/ist-die-spd-noch-sozialdemokratisch/</guid>
		<description><![CDATA[Einfache Antwort: Ja Das Problem ist nicht die SPD als Partei mit einer langen Geschichte, in der gerade für die Menschen dieses Landes viel erreicht wurde. Die SPD besteht aus wesentlich mehr als einer Bundestagsfraktion, sie besteht aus ca. 500.000 Mitgliedern und einer weit höheren Dunkelziffer, die zwar nicht in der Partei sind, aber an sozialdemokratischen Werten festhalten. Sie besteht auch aus dem hart erkämpften Nachlass derer, die für ihre sozialdemokratische Überzeugung ins Gefängnis oder ins KZ gegangen sind. Nein, das Problem sind die SPD-Abgeordneten des Bundestags sowie die Parteiführung der SPD, die augenscheinlich eben diese sozialdemokratischen Werte vergessen haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfache Antwort: <strong>Ja</strong></p>
<p>Das Problem ist nicht die SPD als Partei mit einer langen Geschichte, in der gerade für die Menschen dieses Landes viel erreicht wurde. Die SPD besteht aus wesentlich mehr als einer Bundestagsfraktion, sie besteht aus ca. 500.000 Mitgliedern und einer weit höheren Dunkelziffer, die zwar nicht in der Partei sind, aber an <a title="Link zum Godesberger Programm" href="http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/DieZuspitzungDesKaltenKrieges_programmGodesbergerProgramm/" target="_blank">sozialdemokratischen Werten</a> festhalten. Sie besteht auch aus dem hart erkämpften Nachlass derer, die für ihre sozialdemokratische Überzeugung ins Gefängnis oder ins KZ gegangen sind.</p>
<p>Nein, das Problem sind die SPD-Abgeordneten des Bundestags sowie die Parteiführung der SPD, die augenscheinlich eben diese sozialdemokratischen Werte vergessen haben. Und diese Abgeordneten werden bei der Wahl im September die Quittung dafür kriegen. Die SPD-Spitze wird sich natürlich auch nach dem nächsten Bundestagswahlfiasko noch im Reichstag treffen, aber die Zahl derer, die ihnen als Stimmvieh folgen, wird drastisch gesunken sein, sowohl innerhalb des Plenarsaals als auch draussen im Land.</p>
<p>Lassen wir die sozialdemokratischen Werte mal ganz außen vor und denken einfach mal taktisch. Was kann die SPD-Bundestagsfraktion gewinnen, wenn sie sich der CDU beim Thema Internetzensur anschließt. Nichts, genau gar nichts. Es wird als Initiative der CDU verkauft, jedenfalls bei denen, die blauäugig oder dumm genug sind, den vorgeschobenen Grund der Verhinderung von Kinderpornographie zu glauben.</p>
<p>Andererseits, was hätte die SPD-Bundestagsfraktion zu gewinnen, wenn sie gegen den &#8220;Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; stimmt? Neben der Sympathie von 134.014 Unterzeichnern der <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">ePetition</a> gegen eben diesen Gesetzentwurf würde die SPD-Fraktion Profil zeigen und Medienkompetenz beweisen. OK, jetzt, nach dieser ganzen Debatte ist es dafür fast zu spät. Allerdings ist es nie zu spät, einen Schritt zurück zu treten und offen zu bekennen, dass man sich geirrt hat oder es sich nochmal überlegt hat und lieber nochmal gründlich über alles nachdenken will. Stattdessen kommt mir das SPD-Präsidium und die Fraktion so vor wie ein verstocktes Kind, dass nach der Devise handelt, jetzt erst recht. Wenn man schon scheitert, dann wenigstens grandios.</p>
<p>Franz, Peter und Frank-Walter, ich prophezeie euch, dass eure Namen auf ewig mit der Tatsache verbunden sein werden, dass ihr es wart, die durch eure lockere Haltung zum Grundgesetz die SPD zur drittstärksten Partei gemacht habt.</p>
<p>Ich frage mich, wann die Parteiausschlußverfahren gegen euch wohl stattfinden werden, denn mit Sozialdemokratie hat das Schauspiel, dass ihr derzeit abliefert, nichts mehr zu tun. Und wie parteischädigend euer derzeitiges Wirken ist, werden die nächsten Wahlen zeigen.</p>
<p>Heute ist ein schwarzer Tag für die Demokratie und ein besonders schwarzer Tag ist es für die Sozialdemokratie, weil ihr, Franz, Peter und Frank-Walter das Erbe derer, die die SPD einmal aufgebaut haben, gerade heute, am 18.06.2009 verraten habt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.knoppzone.de/2009/06/18/ist-die-spd-noch-sozialdemokratisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SPD, wo bist Du?</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2009/06/10/spd-wo-bist-du/</link>
		<comments>http://www.knoppzone.de/2009/06/10/spd-wo-bist-du/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 15:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.knoppzone.de/2009/06/10/spd-wo-bist-du/</guid>
		<description><![CDATA[Hey SPD, weisst Du noch, als ich mich auf dem Schulhof für Dich gekloppt habe? Das war damals, Anfang der 70er, als es darum ging, die jahrzehntelange schwarze Agonie der Adenauers und Kiesingers abzuschütteln. OK, das hat mir damals nichts gesagt, ich habe mich nur für Dich gekloppt, weil mein Vater und mein Opa und überhaupt alle in meiner Familie für die SPD waren. Und ich fand Willy Brandt und Herbert Wehner und Egon Bahr und Carlo Schmid und Annemarie Renger und so einfach echt OK. Die Doofen von der CDU/CSU waren natürlich auch einfach deshalb die Doofen, weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey SPD, weisst Du noch, als ich mich auf dem Schulhof für Dich gekloppt habe? Das war damals, Anfang der 70er, als es darum ging, die jahrzehntelange schwarze Agonie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adenauer" target="_blank">Adenauer</a>s und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kiesinger" target="_blank">Kiesinger</a>s abzuschütteln.</p>
<p>OK, das hat mir damals nichts gesagt, ich habe mich nur für Dich gekloppt, weil mein Vater und mein Opa und überhaupt alle in meiner Familie für die SPD waren. Und ich fand <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" target="_blank">Willy Brandt</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Wehner" target="_blank">Herbert Wehner</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Bahr" target="_blank">Egon Bahr</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carlo_Schmid" target="_blank">Carlo Schmid</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annemarie_Renger" target="_blank">Annemarie Renger</a> und so einfach echt OK. Die Doofen von der CDU/CSU waren natürlich auch einfach deshalb die Doofen, weil sie eben nicht in der SPD waren und im Fernsehen immer so gemein zu &#8220;meinem&#8221; Willy waren. Also musste ich mich auf dem Schulhof eben für die SPD mit Guido kloppen, der war nämlich für die CDU.</p>
<p>Dann kam der doofe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Guillaume" target="_blank">Spion</a> und Willy war weg. Das war ein schwarzer Tag für mich, denn jetzt sah es kurz so aus, als bekäme Guido auf dem Schulhof Oberwasser. Aber es gab ja noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schmidt">Helmut Schmidt</a>, der sorgte dafür, dass wir SPD-Jungs auf dem Schulhof regierten.</p>
<p>Später, als die erste Wahl statt fand, bei der auch ich meine Stimme abgeben durfte, hatte die F.D.P. gerade den Kanzlermord begangen und &#8220;meinen&#8221; Helmut Schmidt auf die kalte Tour abgesägt. OK, der hatte auch nicht den gleichen Knuddelfaktor wie Willy Brandt, aber er begleitete mich beim Erwachsenwerden und dem Erwachen meines politischen Verständnisses. Helmut Schmidt hat mit imponiert, weil er auf intelligente Art intelligente Sachen gesagt hat und weil er wusste, wann man den Mund halten muß.</p>
<p>Als&#8221;<a href="http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/images/Schmidt_Punch1.jpg" rel="lightbox[389]">der Lotse von Bord ging</a>&#8220;, scheint Dir, liebe SPD, so langsam der Kurs verschwommen zu sein. Die klugen Köpfe wurden erst rarer, dann, schlimmer noch, weniger klug. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_Engholm" target="_blank">Björn Engholm</a> hätte das Ruder vielleicht herumreissen können, aber dem kam die Barschel-Affäre dazwischen. Und dann kam uns allen die Wiedervereinigung dazwischen. Das war gleich doppelt schön für mich, denn &#8220;mein&#8221; Willy tauchte nochmal auf, sang etwas schräg bei der Nationalhymne mit und schien glücklich. Ich gönnte ihm seinen späten Triumph, denn es ist sicher zu einem guten Teil auch ihm zu verdanken, dass wir heute auf ein ganz anderes Europa blicken als damals, als ich mich für Dich, liebe SPD, auf dem Schulhof gekloppt habe. Wem von Deinen Volksvertretern würde man einen <a href="http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/images/Brandt_Polen1.jpg" rel="lightbox[389]">Kniefall wie den Willy Brandt&#8217;s in Warschau</a> noch abnehmen? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steinmeier" target="_blank">Frank-Walter</a>? Nee. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_M%C3%BCntefering" target="_blank">Münte</a>? Wohl auch nicht? Gibt&#8217;s da noch andere? War da noch wer? Irgendeine charismatische Figur, mit der sich auch heutige Schulkinder noch so identifizieren könnten, dass sie sich auf dem Schulhof drum balgen würden? Das muss man ja heute auch ablehnen, wo schon Erstklässler schwer bewaffnet in die Pause ausrücken.</p>
<p>Zu Deiner Entlastung könnte man natürlich anführen, dass es den Anderen auch nicht besser geht. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Westerwelle" target="_blank">Westerwelle</a> hat in keinster Weise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Genscher" target="_blank">Genscher</a>-Format und echte Typen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Carstens" target="_blank">Karl Carstens</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Geissler" target="_blank">Heiner Geißler</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Strau%C3%9F" target="_blank">Franz Josef Strauß</a> sucht man in der politischen Landschaft heute vergebens. Dafür haben die gelernten Politiker gesorgt, erst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kohl" target="_blank">Helmut Kohl</a> in der CDU, dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Schr%C3%B6der" target="_blank">Gerhard Schröder</a> bei Dir, liebe SPD.</p>
<p>Es herrscht Einheitbrei. Berufspolitiker, die nichts anständiges gelernt haben mit einer bügelfreien Vita wie fleischgewordene Kens und Barbies bevölkern die Bühne und den Bundestag. Da ist dann wieder Platz für Leute, die noch echte Anliegen haben oder zumindest mal hatten, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel" target="_blank">Angela Merkel</a>. Die hat Politik nicht aus Spaß gelernt, sondern, weil es etwas zu bewegen galt.</p>
<p>Hast Du, liebe SPD, auch solche Leute? Ich helfe mal eben beim Nachdenken, wie wär&#8217;s mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Platzeck" target="_blank">Matthias Platzeck</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Beck" target="_blank">Kurt Beck</a>? Tja, da dachte ich, vielleicht wird dass ja was, wenn einer von denen zumindest Parteivorsitzender wird, aber den Spaß haben ihnen Deine Stromlinienberufspolitiker ja gründlich versaut. Bei Platzek hast Du, liebe SPD, es ja noch geschafft, es wie einen Zufall aussehen zu lassen, aber das Rauskanten von Kurt Beck war echtes Schmierentheater.</p>
<p>Sicher ist Gerhard Schröder nicht ganz unschuldig an der Misere, ist er doch sozusagen der Superhero aller gelernten Politiker. OK, er hat Jura studiert, aber doch wohl eher mit dem Ziel, Politiker zu werden. Dem eifern jetzt alle nach, die in der Politik ihr Heil sehen, um nicht ehrlich arbeiten zu müssen.</p>
<p>Und jetzt gehst Du, liebe SPD, in der großen Koalition ebenso unter wie vor 40 Jahren die CDU. Und das Schlimme ist, Du rennst auch noch fröhlich pfeifend in den Abgrund. Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen, wie Du Dich <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/" target="_blank">#zensursula</a> an den Hals wirfst, aber es ist bezeichnend, dass Du selbst diese Steilvorlage, mal wieder echtes Profil zu zeigen, sausen lässt. Da hättest Du <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">über 115.000 Menschen, die die Petition gegen Internet-Zensur unterzeichnet haben</a>, für die Du Dich einsetzen könntest. Viele davon, ich zum Beispiel, würden Dich evtl. sogar wieder mal wählen. Aber nee, Du schmollst jetzt, weil Du im Europawahlkampf eine Klatsche bekommen hast. Warum hat man Dich denn abgewatscht? Weil Du kein sichtbares Profil mehr hast, keine echte, von der CDU differenzierbare Position vertrittst. Und dann stellt sich einer Deiner Politclowns auch noch hin und fordert eine <a href="http://www.welt.de/politik/article3888702/SPD-Politiker-fordert-Geldstrafe-fuers-Nichtwaehlen.html" target="_blank">50 € Strafe für Nichtwähler</a>. Ja geht&#8217;s noch, SPD, Merkst Du&#8217;s noch? Disziplinier endlich mal Deine Politclowns, lass wieder Leute mit echten Ideen, Idealen und Charisma ans Ruder.</p>
<p>So, wie Du jetzt bist, würde ich mich nicht mehr auf dem Schulhof für Dich kloppen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.knoppzone.de/2009/06/10/spd-wo-bist-du/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte meiner Nähmaschine</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2009/04/20/die-geschichte-meiner-nahmaschine/</link>
		<comments>http://www.knoppzone.de/2009/04/20/die-geschichte-meiner-nahmaschine/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 05:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.knoppzone.de/2009/04/20/die-geschichte-meiner-nahmaschine/</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe eine alte Nähmaschine. Und benutze sie gelegentlich sogar noch. Aber das ist nicht die eigentliche Geschichte. Die beginnt irgendwann 1914, als eine gerade 18 Jahre junge Frau die Singer Nähmaschine zu ihrem Geburtstag bekam. Fortan tat das Gerät mit hökzernem Tisch und gusseisernem Unterbau Dienst bei der jungen Frau. Nach ihrer Heirat nahm sie den Namen an, unter dem ich sie kennenlernte, Frau Ummeschein. Sie wohnte mit ihrem Mann, Herrn Ummeschein, und ihrem Schwager und der Schwägerin, noch zwei Ummescheins, sowie meiner Großmutter samt Opa und meinem Vater sowie neun weiteren Mietparteien in Hannover-Limmer, Kirchhöfnerstr. 14. Das Haus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine alte Nähmaschine. Und benutze sie gelegentlich sogar noch. Aber das ist nicht die eigentliche Geschichte. Die beginnt irgendwann 1914, als eine gerade 18 Jahre junge Frau die Singer Nähmaschine zu ihrem Geburtstag bekam.</p>
<p>Fortan tat das Gerät mit hökzernem Tisch und gusseisernem Unterbau Dienst bei der jungen Frau. Nach ihrer Heirat nahm sie den Namen an, unter dem ich sie kennenlernte, Frau Ummeschein. Sie wohnte mit ihrem Mann, Herrn Ummeschein, und ihrem Schwager und der Schwägerin, noch zwei Ummescheins, sowie meiner Großmutter samt Opa und meinem Vater sowie neun weiteren Mietparteien in Hannover-Limmer, Kirchhöfnerstr. 14.</p>
<p>Das Haus wurde 1934 gebaut. Meine Oma erzählte, sie hätten erst im schon fertigen Eckhaus gewohnt, bis die Nummer 14 bezugsfertig war. Man hatte damals auch die Wahl, ob man eine Dusche einbauen ließ (ohne Mietaufpreis) oder einen kupfernen Badeofen mit gusseiserner Wanne, wofür jeden Monat ein paar Reíchsmark extra fällig waren. Oma entschied sich für die Dusche und blieb dabei, bis sie Ende 2003 starb.</p>
<p>Zurück zur Nähmaschine. Nachdem sie in und nach dem ersten Weltkrieg, damals &#8220;der Weltkrieg&#8221; genannt, Kleider nähte und alte Sachen soweit flickte, dass sie weiter tragbar waren, bereitete sich die Welt auf den nächsten Weltkrieg vor. Der hätte auch die Nähmaschine um ein Haar erwischt. Eine alliierte Fliegerbombe landete direkt hinter dem Haus Nr. 14 im Hof, glücklicherweise ein Blindgänger. Die Brandbombe, die den Dachstuhl traf, wurde unter den vereinten Kräften der Bewohnerinnen erfolgreich bekämpft. Ausser dem Treffer im Dach blieb das Haus und damit auch die Bewohnerinnen und die Nähmaschine unversehrt. Die Familienväter hatten weniger Glück. Die Brüder Ummeschein und Opa Rennemann, der damals von seinem Opatum natürlich noch nichts wissen konnte, kamen aus dem zweiten Weltkrieg nicht zurück. Zurück blieb ein Haus voller Witwen und die Nähmaschine. Die diente sicher auch nach dem zweiten Krieg dazu, aus der Not neue Klamotten zu machen. Irgendwann wurde ihre Besitzerin zu alt, um sie noch zu benutzen, aber natürlich behielt die Maschine ihren Platz in der Wohnküche.</p>
<p>Anfang 1986 zog ich in das Haus ein, in dem meine Oma und die beiden Frau Ummescheins wohnten. Natürlich kannte ich die Nummer 14 schon seit ich denken konnte. Irgendwann, nachdem ich lesen gelernt hatte, stellte ich dann auch fest, dass Frau Ummeschein eigentlich &#8220;Unbescheiden&#8221; hieß, aber in Limmer, wo man hannöversch spricht, sprach sich das eben als Frau Ummeschein. Also bleiben wir dabei.</p>
<p>Ich zog in den dritten Stock links, in dem vorher Artchen Schäder, eigentlich Arthur, gewohnt hatte. Artchen war einer der wenigen Herren, die den Krieg im Haus überstanden hatten, zusammen mit Onkel Heini, der in Parterre, gegenüber meiner Oma gewohnt hatte. Ansonsten wohnten außer mir und einer Studentin nur Witwen in Nummer 14.</p>
<p>Die Nähmaschine entdeckte ich, als ich für meine Nachbarin, Frau Ummeschein, mal den Einkauf in die Wohnküche trug. Ich bewunderte das gut erhaltene Stück alter Technik natürlich gebührend und gab meiner Nachbarin den Rat, die Nähmaschine nicht wegzugeben, schliesslich sei es mitterweile selten, ein so gut gepflegtes und voll funktionsfähiges Gerät zu haben.</p>
<p>Ein paar Monate später wurde ich durch Lärm im Treppenhaus von meinem Computer weggerissen. Meine Großmutter versuchte lautstark, meine Nachbarin zu überreden, den Wohnungsschlüssel durch den Briefschlitz zu schieben, damit man die Tür aufmachen könnte. Dahinter lag nämlich meine Nachbarin, aufgrund eines Rheumaanfalls kaum in der Lage, sich zu bewegen. Während meine Oma weiter anb den Schlüssel zu kommen versuchte, rief ich die Feuerwehr und einen Krankenwagen.</p>
<p>Als die Feuerwehr da war, war auch der Schlüssel da, die Tür entging also rabiateren Öffnungsversuchen. Dieser Tag war aber auch der Wndepunkt im Leben von Frau Ummeschein, denn sie kehrte nie wieder in ihre Wohnung zurück. Sie übersiedelte in ein Pflegeheim, mit gut 90 Jahren. Mir vermachte sie die Nähmaschine, als Dank für meine (geringe) Hilfe und weil sie der Meinung war, das gute Stück wäre bei mir in guten Händen.</p>
<p>Und in diesen Händen wird sie bleiben, bis ich irgendwann mit 90 jemanden finde, von dem ich glaube, dass er oder sie sie zu schätzen weiss. Jetzt ist das gute Stück 95 und ich habe sie schon seit über zwanzig Jahren.</p>
<p>Das Einzige, was gelegentlich nötig ist, ist ein Tropfen Öl und etwas Möbelpolitur. Ein Ersatzteil war in den zwanzig Jahren nötig, das Gummirädchen an der Unterfadenaufspulvorrichtung. Das Original zerbröselte, als ich das erste Mal versuchte, eine Unterfadenspule mit neuem Garn zu befüllen. Total hart und porös. Damals war das Gerät schon über siebzig Jahre als, aber der Singer-Laden in Hannover hatte noch ein passendes Ersatzteil.</p>
<p>Gestern habe ich festgestellt, dass die Unterfadenspulen anscheinend immer noch der Norm entsprechen, der auch meine Maschine folgt. Die Plastik-Unterfadenspulen, die man heutigentags zusammen mit den Garnspulen bekommt, passen in die Aufnahme der 95 Jahre alten Maschine. Respekt!</p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.wordle.net/gallery/wrdl/762615/Die_Geschichte_meiner_N%C3%A4hmaschine"><img class="size-full wp-image-369" title="Wordle Nähmaschine" src="http://www.knoppzone.de/wp-content/uploads/wordle-naehmaschine.jpg" alt="Wordle Nähmaschine" width="500" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Wordle Nähmaschine</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.knoppzone.de/2009/04/20/die-geschichte-meiner-nahmaschine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Nacht auf der Wartburg</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2008/02/17/eine-nacht-auf-der-wartburg/</link>
		<comments>http://www.knoppzone.de/2008/02/17/eine-nacht-auf-der-wartburg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 15:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Burg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.knoppzone.de/2008/02/17/eine-nacht-auf-der-wartburg/</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Wochenende führte uns ein Kurztrip an Eisenach vorbei. Die Gelegenheit haben wir zu einer Übernachtung im Hotel zur Wartburg genutzt, eine Fünf-Sterne-Herberge mit angeschlossenem Restaurant, direkt unter der Wartburg gelegen. Ein kleiner Abendspaziergang führte uns vor dem Essen noch auf den Aussichtspunkt. Wartburg bei Nacht, irgendwie ein imposanter Anblick. Danach dann ein opulentes Mal im Restaurant. Das Zimmer unter dem Dach hat einen freien Ausblick auf Eisenach weit unten. Der Sonnenaufgang morgens über der Stadt ist sehenswert. Das Frühstück ebenfalls. Und vom Hotel aus hat man eine vorzügliche Startposition für die erste Führung durch die Burg. Der Fremdenführer ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende führte uns ein Kurztrip an Eisenach vorbei. Die Gelegenheit haben wir zu einer Übernachtung im Hotel zur Wartburg genutzt, eine Fünf-Sterne-Herberge mit angeschlossenem Restaurant, direkt unter der Wartburg gelegen.</p>
<p>Ein kleiner Abendspaziergang führte uns vor dem Essen noch auf den Aussichtspunkt. Wartburg bei Nacht, irgendwie ein imposanter Anblick.</p>
<p>Danach dann ein opulentes Mal im Restaurant. Das Zimmer unter dem Dach hat einen freien Ausblick auf Eisenach weit unten. Der Sonnenaufgang morgens über der Stadt ist sehenswert. Das Frühstück ebenfalls.</p>
<p>Und vom Hotel aus hat man eine vorzügliche Startposition für die erste Führung durch die Burg. Der Fremdenführer ist spitze, witzig, dabei aber geschichtlich akkurat.</p>
<p>Das Lutherzimmer ist zwar bis auf den Walknochen, den Martin L. als Fußschemel benutzte nicht original, aber es weht einen doch ein wenig der Hauch der Geschichte an.</p>
<p>Danach haben wir noch eine Wanderung Richtung Drachenschlucht gemacht und uns die Umgebung der Wartburg angesehen. Zum Abschluß unseres Burgbesuchs gab&#8217;s dann noch ein Mittagessen im Restaurant mit freiem Blick auf den Thüringer Wald.</p>
<p>Fazit, hier fahren wir bestimmt nochmnal hin, wenn&#8217;s draussen etwas mehr als -5° hat <img src='http://www.knoppzone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.knoppzone.de/2008/02/17/eine-nacht-auf-der-wartburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Free Burma</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2007/10/04/free-burma/</link>
		<comments>http://www.knoppzone.de/2007/10/04/free-burma/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 17:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.knoppzone.de/2007/10/04/free-burma/</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Free Burma! Image --><br />
<a href="http://www.free-burma.org" target="_blank"><img src="http://freeburma.s3.amazonaws.com/free_burma_06.jpg" border="0" alt="Free Burma!" /></a><br />
<!-- End Free Burma! Image --></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.knoppzone.de/2007/10/04/free-burma/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der aktuelle Harry Potter Film&#8230;</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2007/07/28/der-aktuelle-harry-potter-film/</link>
		<comments>http://www.knoppzone.de/2007/07/28/der-aktuelle-harry-potter-film/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 10:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.knoppzone.de/2007/07/28/der-aktuelle-harry-potter-film/</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;kommt mir irgendwie vor wie im Zeitraffer gedreht. OK, es ist nicht ganz leicht, 1000 Seiten Buchtext in zwei Stunden Film zu quetschen. Aber der Geschichte auf der Leinwand zu folgen, wenn man das Buch nicht gelesen hat, dürfte schwierig sein. Selbst ich hatte Schwierigkeiten, die Handlung sinnvoll zusammenzusetzen, obwohl ich das Buch vor drei Wochen nochmal gelesen habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;kommt mir irgendwie vor wie im Zeitraffer gedreht. OK, es ist nicht ganz leicht, 1000 Seiten Buchtext in zwei Stunden Film zu quetschen. Aber der Geschichte auf der Leinwand zu folgen, wenn man das Buch nicht gelesen hat, dürfte schwierig sein. Selbst ich hatte Schwierigkeiten, die Handlung sinnvoll zusammenzusetzen, obwohl ich das Buch vor drei Wochen nochmal gelesen habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.knoppzone.de/2007/07/28/der-aktuelle-harry-potter-film/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Nagelloch in Wittenberg&#8230;</title>
		<link>http://www.knoppzone.de/2007/06/30/kein-nagelloch-in-wittenberg/</link>
		<comments>http://www.knoppzone.de/2007/06/30/kein-nagelloch-in-wittenberg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 20:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KnopP</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[ICE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.knoppzone.de/2007/06/30/kein-nagelloch-in-wittenberg/</guid>
		<description><![CDATA[Donnerstag und Freitag hatte ich dankenswerterweise in Wittenberg zu tun. Eine echte Erholung, weil von Berlin in nur 40 min. mit dem ICE zu erreichen und wirklich mit einer schönen Altstadt gesegnet. Dummerweise habe ich beim Stadtrundgang die Kamera im Hotel gelassen. Ich war sehr gespannt darauf, ob man noch das Loch von dem Nagel sieht, mit dem Luther seinerzeit die 95 Thesen an die Tür der Schloßkirche genagelt hat, musste mich aber von Stadtführer belehren lassen, das besagte Tür schon im 16. Jahrhundert abgebrannt ist. Also kein Nagelloch, dafür aber ein sehenswertes Lutherhaus, die schon erwähnte sehenswerte Altstadt, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag und Freitag hatte ich dankenswerterweise in Wittenberg zu tun. Eine echte Erholung, weil von Berlin in nur 40 min. mit dem ICE zu erreichen und wirklich mit einer schönen Altstadt gesegnet. Dummerweise habe ich beim Stadtrundgang die Kamera im Hotel gelassen.</p>
<p><span id="more-17"></span>Ich war sehr gespannt darauf, ob man noch das Loch von dem Nagel sieht, mit dem Luther seinerzeit die 95 Thesen an die Tür der Schloßkirche genagelt hat, musste mich aber von Stadtführer belehren lassen, das besagte Tür schon im 16. Jahrhundert abgebrannt ist. Also kein Nagelloch, dafür aber ein sehenswertes Lutherhaus, die schon erwähnte sehenswerte Altstadt, ein kleines Museum mit zeitgemäss eingerichteten Räumen aus 60 Jahren ostdeutscher Geschichte und ein Brauhaus neben dem Cranach-Haus, in dem man neben guten Bier auch gutes Essen bekommt.</p>
<p>Wenn jetzt nicht der ICE zurück nach Berlin ausgefallen wäre (Umleitung wegen Böschungsbrand) und wir nicht im Regionalexpress hätten zurückzuckeln müssen, wär&#8217;s der perfekte Geschäftstermin gewesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.knoppzone.de/2007/06/30/kein-nagelloch-in-wittenberg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

