Nach dem Frühstück ging’s erstmal zur Elgin Cathedral, einer wirklich sehenswerten Ruine. Mich beschlich die ganze Zeit der Eindruck, es handele sich eigentlich gar nicht um eine Ruine sondern einfach um eine Kathedrale im Bau. Ken Follet muss irgendwann hiergewesen sein, um Anregungen für Die Säulen der Erde aufzuschnappen.
Dann ging es wieder zum Cashmir Heritage Center, eigentlich nur Erdbeeren kaufen. Die gab’s noch nicht, stattdessen kaufte ich mir zwei Hosen.
Schottland
Schottland Tag 6: von Elgin nach Dufftown und zurück
Schottland Tag 5: von Fort William über Urquart Castle nach Elgin und Lossymouth
Angesichts des morgens schon eher regenrischen Wetters löste sich der Plan, mit der Seilbahn auf den Ben Nevis zu fahren, sozusagen im Regen auf. Kurzerhand verkürzten wir unseren Aufenthalt in Fort William und brachen einen Tag früher auf Richtung Loch Ness. Während meiner vorangegangenen drei Aufenthalte in Schottland hatte ich es nicht bis hierhin geschafft, mir aber von verschiedenen Seiten sagen lassen, dass das kein großes Versäumnis sei.
Stimmt, ist es nicht. Loch Ness sieht genauso aus, wie viele andere schottische Lochs, nur eben etwas länger. Urquart Castle ist eine recht nett aufbereitete Ruinenanlage, kann man sich ansehen, muss man aber nicht.
Da wir relativ früh in Inverness waren, entschlossen wir uns, gleich bis Elgin weiterzufahren, wo Heide gern ins Cashmir Heritage Center wollte. Heides Instinkt ist es auch zu verdanken, dass wir das wirklich gemütliche B&B etwas ausserhalb von Elgin in Lossymouth direkt am Meer fanden. Da gefiel es uns so gut, das wir gleich um einen Tag verlängerten.
In Elgin beschränkten wir uns an unserem Ankunftstag auf das Cashmir Heritage Center, wo wir für Heide einen Schal mit dazu passenden Handschuhen erstanden und für mich zwei Schälchen enorm großer und gutaussehender schottischer Erdbeeren.
Schottland Tag 4: von Oban nach Fort William, Glenfinnan und Glencoe
Unser ursprünglicher Plan sah vor, zwei Übernachtungen in Fort William einzuschieben, abends ins Kino zu gehen und am nächsten Morgen dann den dampfbetriebenen “Jacobite” mach Mallaig und zurück zu nehmen. Dabei wären wir über den Glenfinnan-Viaduct gefahren, der seit Harry Potter Teil 2 einige Bekanntheit erlangt hat und hätten von dort einen schnellen Blick auf das Glenfinnan Monument werfen können, dass an die Landung von Bonny Prince Charly erinnert, die hier 1744 stattfand, um 1745 mit einem Disaster in Culloden das Ende der jakobitischen Bemühungen für ein katholisches Schottland zu markieren.
Schottland Tag 3: von Callander über Loch Katrine nach Oban
Die ersten zwei Stunden verbrachten wir auf besagtem Ausfliugsdampfer, der Lady of the Lake, einmal nach Stronachlochar und zurück. In Stronachlochar kann man derzeit die SS Sir Walter Scott im “Hafen” liegen sehen.
Schottland Tag 2: Von Balmaha über Stirling nach Callander
Das erste englische, pardon schottische Frühstück dieses Trips, bestehend aus sausage, baked beans, scrambled egg, black pudding. Das einzige, was fehlte, war genau dass, worauf Heide es abgesehen hatte, Haggis.

